Erfolgreich als Immobilienmakler

Sind alle Voraussetzungen für den Start als Immobilienmakler erfüllt, beginnt der wichtigste Teil. Das erste Ged fließt erst, wenn erfolgreich Immobilien vermittelt wurden und das stellt so manch Neueinsteiger vor große Herausforderungen.

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Wir haben im letzten Artikel bereits über das Für und Wieder, sowie Voraussetzungen für die Zulassung berichtet und hier wollen wir das Thema Immobilienmakler noch ein wenig vertiefen. Während gute Connections einen Start deutlich erleichtern können, müssen die meisten Makler ohne ein bestehendes Netzwerk starten und sich um geeignete Immobilen und Käufer bemühen. Dazu braucht es kein Ladengeschäft an belebten Plätzen und auch keine teuren Anzeigenserien in Zeitungen und Zeitschriften. All das kann später hinzukommen und seinen Teil zum Imageaufbau beitragen. Für den Start braucht es nichts weiter als einen Computer und das Internet.

Immobilienportale im Internet

Es gibt massenhaft Portale im Internet, auf denen Immobilen gesucht und verkauft werden. Man muss sie natürlich nicht alle kennen und man muss sich auch nicht mit allen beschäftigen. Es reicht, insbesondere zu Beginn, vollkommen aus, wenn man sich auf einige der bekanntesten beschränkt und sich hier täglich um neue Angebote und Gesuche kümmert. Zu den führenden Marktplätzen gehören Immowelt und ImmobilienScout24. Beide haben eine große Reichweite und bieten weit mehr mögliche Käufer, als es jede regionale Zeitung kann.

Die Preise für eine Anzeige richten sich nach Art der Veräußerung und Laufzeit. In einigen Bereichen werden kostenlose Startpakete geboten, wenn zuvor noch keine Anzeigen geschaltet wurden. Die Chancen hier ein Objekt an den Mann oder die Frau zu bringen, stehen nicht schlecht. Millionen Interessenten tummeln sich Monat für Monat auf diesen Marktplätzen. Bevor man jedoch das erste Objekt anbieten kann, muss es einen Kunden geben, der es verkaufen will. Um an Kunden zu gelangen, gibt es verschiedene Wege. Regional kommt man hier natürlich kaum um Zeitungen herum. Aber auch Sportvereine bieten einige Möglichkeiten für eine Akquise. Dazu gehören Vereinszeitschriften, Trikotsponsoring und Bandenwerbung an Sportplätzen. Interessanter sind allerdings Kooperationen. Hier empfiehlt es sich, bei lokalen Banken vorzusprechen, ob derzeit Interesse an einer Kooperation besteht.

Auch Social Media bietet große Potentiale. Hier sollte man sich allerdings ausreichend mit Anzeigeneinstellungen und Zielgruppen auseinandersetzen. Ansonsten verbrennt man sein Geld geradezu. Es gibt zum Beispiel Berufsgruppen, die häufiger umziehen als andere. Auch das Alter spielt eine wichtige Rolle. Am häufigsten ziehen Menschen zwischen 20 und 40 Jahren um. Wer sich bei der Zielgruppe seine Anzeigen viele Gedanken macht, wird am Ende auch mehr Anfragen erhalten.

Neben den bestehenden Portalen darf man aber auch seine eigene Internetpräsenz nicht außer Acht lassen.

Webseiten für Immobilienmakler

Wer sich eine eigene Internetpräsenz aufbaut, sollte seine Zielgruppe im Auge haben. Es reicht schon lange nicht mehr aus, eine einfache Visitenkarte im Netz zu haben. Die Seite sollte nicht nur eine ansprechende Optik bieten, sondern auch alle Informationen, die ein potentieller Kunde sucht. Ein einfaches Kontaktformular ist hier zu wenig. Zum einen schreckt es einige Kunden ab und zum anderen sorgt es für mehr Rückfragen bei fehlenden Informationen. Mit wenigen Klicks sollte der Kunde sein Objekt anbieten und Maklerdienste in Anspruch nehmen können. Es gibt Unternehmen, die sich auf Immobilienmakler spezialisiert haben und alle wichtigen Funktionen im Paket anbieten. Dabei bekommt man nicht nur einen Internetauftritt im Baukastensystem, das sich ohne Programmierkenntnisse einrichten lässt, sondern eine vollständige Maklersoftware, die deutlich mehr leisten kann. Hier ist es nicht nur möglich, seine Angebote ansprechend zu präsentieren. Über Schnittstellen lassen sie sich direkt an die großen Portale übertragen. Das spart Zeit und Ressourcen. Neben diesen Basisfunktionen werden meist auch weitere Tools geboten, mit denen man beispielsweise seine Exposés erstellen und Finanzierungen berechnen kann.

Je professioneller der Auftritt wirkt, desto mehr Aufmerksamkeit wird er erwecken. Das sorgt für anspruchsvollere Kunden und somit auch für Objekte, an denen sich mehr Geld verdienen lässt. Neben den Offline-Medien, die auch heute noch ihre Berechtigung haben, ist ein gutes Zusammenspiel von eigener Webseite, Online-Portalen und Social Media erforderlich, um erfolgreich als Immobilienmakler durchstarten zu können.

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